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TONKELL

Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit

Regelmäßig rufen Skandalmeldungen in den Medien über sexualisierte Gewalt Empörung und Abscheu hervor, dennoch ist sie gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Sie findet häufig im geheimen wie privaten, sprachlosen und unbewussten Raum statt.

Mit ihrer künstlerischen Arbeit wollen Astrid Esslinger und Anna Rafetseder dazu beitragen ein stärkeres Bewusstsein für sexualisierte Gewalt zu schaffen, Menschen sensibilisieren Gewalt wahrzunehmen, zu handeln und sofort zu unterbinden.

Anna Rafetseder arbeitet mit dem Unbewussten, das ein Speicher für Erfahrungen und Wissen ist und unsere Handlungen und Entscheidungen im täglichen Leben sehr oft bestimmt und lenkt.

Astrid Esslinger zeigt Menschen in einem alltäglichen Kontext, der eine Bandbreite an Aktionen, von harmlos bis gewaltvoll, zulässt.

Anna Rafetseder

geb. 1966 in Linz, lebt in Oberösterreich
Keramikerin bis 1998
künstlerische Projektarbeiten in Ölmalerei und Texten
Programmiererin
MONTAGE – Zeitschrift für differenzierte Wahrnehmung

www.annarafetseder.at

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Astrid Esslinger

lebt in Linz
Arbeitsschwerpunkte: Acrylmalerei und Cut Outs
Studium der Publizistik und Kunstgeschichte
Seit 1989 Ausstellungen im In-und Ausland

esslinger.servus.at
Diese Ausstellung ist Eva Maria Rafetseder gewidmet.
Termine

8. Mai | 19 Uhr
Der Verein PIA – Prävention, Beratung und Therapie bei sexueller Gewalt – stellt sich vor.

22. Juni | 19 Uhr
Mag.a Christina Hengstschläger, Geschäftsführerin des autonomen Frauenzentrums, gibt Auskunft über Beratungs-, und Präventionsangbote für Frauen in Linz und Oberösterreich.

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