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Während des Gehens verloren wir unser Gesicht / Ceija Stojka

Ceija Stojka wurde 1933 in der Steiermark als eines von sechs Kindern einer Lovara-Roma Familie geboren. Kurz vor ihrem zehnten Geburtstag deportierten die Nazis sie nach Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Von 27. Mai bis 10. Juli 2015 werden ihre Werke gezeigt, die die Erlebnisse in den Lagern, die Erniedrigungen, die Todesangst und die Degradierung zu einer Nummer schildern. Darüber hinaus werden Hintergrundmaterialien zu Geschichte und Leben der Roma und Sinti (insbesondere nach dem Nationalsozialismus) sowie zur Künstlerin gezeigt, die sich bis zu ihrem Tod im Jänner 2013 gegen das Vergessen engagierte. Eröffnung: 27. Mai 2015, 19 Uhr Hier geht es zum Video der Eröffnung auf dorftv. Öffnungszeiten: Di 15-19 Uhr Mi 15-19 Uhr Do 17-21 Uhr Fr 15-19 Uhr So 10-16 Uhr Für Schulklassen gegen Voranmeldung unter 0732 / 6878 8501 – Kunstvermittlung Ceija Stojka_Einladung Schulen. Eine Kooperation von Kult-Ex (kult-ex.org) und der 44er Galerie / Kuva.  

Eröffnung Mittermair/Seemann/Sandner

Am 2. Februar eröffneten Hildegard Mittermair, Ernst Seemann und Petra Sandner ihre Ausstellung zum Thema Übergang. Die drei K*ünstlerinnen luden zu Getränken und Buffet und sprachen inhaltlich zu ihren Werken, Inspirationen und Auftragsarbeiten, deren Ergebnis am Ende den Auftraggeb*erinnen nicht immer ganz gefällig ist. Die Ausstellung ist noch bis 13. Februar 2014 in der 44er Galerie zu sehen.

ÜBERGANG

2. – 13. Februar 2015 / 14:00 – 19:00 Hildegard Mittermair, Ernst Seemann / Fotografie Es war einmal ein Hallenbad, das in einer Zeit gebaut wurde, als man sich über Energieeffizienz und solide Bauweise mit entsprechender Isolierung keine Gedanken machte. Es kam, wie es kommen musste. Nach ca. 40 Jahren konnte die Gemeinde es nicht mehr erhalten bzw. Erneuerungen finanzieren. Man suchte einen anderen Platz für ein neues Hallenbad – das alte stand einige Jahre leer und wurde – schließlich abgerissen … Die Fotos entstanden in den Jahren 2011 bis 2014. petra sandner / zeichnung meine bilder nähern sich assoziativ dem thema ´umbruch`. der sparsame einsatz von farbe und linie soll andeuten und nicht beschreiben. in der reduktion liegt die spannung und der ausdruck zugleich. die naht spielt eine themenbezogene rolle. im zyklus gaza formt sie den fragilen umriss der zerbombten häuser. the silence of myanmar beschreibt den blutig niedergeschlagenen aufstand der mönche. die abgeschnittenen nähte symbolisieren die leere der informationen. patagonia beschäftigt sich mit dem landschaftlichen umbruch auf dem weg in die antarktis. weitere infos zu den werken www.petra-sandner.com Die Küns*tlerinnen eröffnen ihre Ausstellung …

Ausstellung: Rondo – Margit Leeb

Margit Leeb zeigt Arbeiten der letzten 5 Jahre: Malerei, Zeichnung, Druckgrafik. Thema ist der Mensch und sein Lebensraum. Ein Rondo ist ein „Rundgang, bei dem das Hauptthema nach mehreren in Tonart und Charakter entgegengesetzten Zwischensätzen (als Refrain) immer wiederkehrt“ – sagt das Lexikon. Im Falle Margit Leebs ist das Hauptthema der Mensch, Zwischensätze alle übrigen Themen. Galerie im 44er Haus Mi und Do 15 – 18 Uhr, Fr 16 – 19 Uhr Sa 9 – 12 Uhr So 14 – 17 Uhr Eröffnung: 4. September 2014, 19 Uhr