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WOOD-STOCK

WOOD-STOCK DIE.FISCH.DIE Konzertreihe, Online  Mit der Konzertreihe »Wood-Stock« holt die.fisch.die das Beste vor den Vorhang. Musik und Natur – die Schönheit zweier Welten werden miteinander verbunden. Musiker*innen werden unter Leondinger Baumkronen Musik aufzeichnen. Sodass alle, jederzeit, ihre Akkus aufladen können, wenn sie mit den Musikstücken ihren privaten Sonnenuntergang genießen. Freuen Sie sich auf ein Konzert, welches Sie in ihrer Hosentasche überallhin begleitet. die.fisch.die studierte in Helsinki und an der School of Art and Design. Sein bevorzugtes Medium ist die Malerei, aber auch Film, Performance Fotografie und Installation. Er versucht, mit ernsten und zugleich humorvollen Geschichten die Klischees über Kunst, wie sie in der Mehrheitsgesellschaft existieren, zu untergraben und dem Publikum die Anliegen der Kunst verständlich machen. WOOD-STOCK PRÄSENTIERT: PFEIL TRIFFT FAUSTMANN Robert Leon Faustmann schreibt deutschsprachige Lieder mit Ernsthaftigkeit und Schmäh. Seine Lieder sind unaufdringlich, nachdenklich, angenehm, zärtlich, groovig und anspruchsvoll. Victoria Pfeil improvisiert dazu am Saxophon und übernimmt immer wieder die gefühlvolle Interpretation der Melodie. Die beiden lernten sich vor einem Jahr beim Straßenmusik machen in Wien kennen. Victoria Pfeil – Sopransaxophon Robert Leon …

LUMI SEEDS

LUMI SEEDS – CIRCUS LUMINESZENZ Lichtinstallation – Turm 9 Areal  »Lumi Seeds« sind eine Analogie zu den Samen und den »Kindern«, die jede Pflanze trägt, um aufs Neue weiterzuwachsen, zu gedeihen und zu blühen – der Ursprung und gleich- zeitig die Fortführung des Bestehen- den. In diesem Fall sind es leuchtende Samen, die da pulsieren und voller Leben und Kraft strotzen. Sobald die Sonne untergeht, erstrahlt die inne- wohnende Kraft des Baumes und zeigt uns klar und deutlich, wie die Natur pulsiert und voller Leben pocht. CIRCUS LUMINESZENZ ist ein künstlerisches Projekt, welches zudem mit einem künstlerischen, kulturellen und ästhetischen Bildungsauftrag arbeitet. Dies passiert mit interaktiven Multimedia-Installationen und den Umgebungen in Schulen, Museen, Institutionen und Festivals in ganz Österreich und darüber hinaus. LEONART »Stiller Beobachter« KUNSTFESTIVAL IM ÖFFENTLICHEN RAUM 03.–11.07.2020 | LEONDING Credit: Leonardo Bettinelli

AUF AUGENHÖHE

AUF AUGENHÖHE ROLAND MAURMAIR Installation Turm 9-Areal, Stadtpark  Im Zuge des Projektes »Auf Augenhöhe« sollen 10-15 Bäume in Leonding für die Dauer des leonART-Festivals mit verschiedenen Augenpaaren versehen werden. Dadurch wird gewisser- maßen erstmalig ein »Vieraugenkontakt« zwischen Menschen und Bäumen ermöglicht. Auf diese einfache Weise werden die Leondinger Stadt-Bäume in den Fokus gerückt, denen ansonsten im Alltag wenig Beachtung geschenkt wird. Im besten Fall entsteht durch diesen Blickwechsel eine Annäherung zwischen den verschiedenen Stadtbewohner*innen, – ein Aufeinander- treffen auf Augenhöhe scheint dadurch machbar. Roland Maurmair, geb. 1975 in Innsbruck. Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Frankenmarkt und Wien. LEONART »Stiller Beobachter« KUNSTFESTIVAL IM ÖFFENTLICHEN RAUM 03.–11.07.2020 | LEONDING Credits: Maurmair, Peter Phillip

SargBARgespräche & JoURNey

SARGBARGESPRÄCHE & JOURNEY VERENA BRUNNBAUER & PETRA WIESER Interaktive Installation und Begegnungsort, 44er Galerie  Let‘s talk about death, baby! Der Tod gehört zum Leben – es ist ein natürlicher Kreislauf. Je selbstverständlicher wir diese Kausalität in unser Leben lassen, desto eher können wir von dieser Limitation profitieren und an ihr im Hier und Jetzt wachsen. Zwei typische Gegenstände für Tod und Sterben (Sarg und Urne) werden in unserem Projekt aus ihrer Funktion enthoben und dienen als Katalysatoren für die »Sarggespräche«. Diskutieren, erforschen und brechen wir gemeinsam Tabus zum Thema Tod und Sterblichkeit! Nichts geht, ohne dass etwas Neues entsteht. Verena Brunnbauer (*1980, in Linz) Ich bin ehemalige Bestatterin, ausgebildete Trauerbegleiterin, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin, Freizeitpädagogin und Humorberaterin. Und beschäftige mich schon einige Jahre mit dem Thema Tod und Humor. Bei meiner Arbeit lasse ich meine persönlichen Erfahrungen als ehemalige Bestatterin ebenso einfließen, wie Theorie und Praxis der Trauerarbeit und Humorberatung. Denn der Tod ist ein Reisender der uns den ganzen Lebensweg begleitet und mein Ansatz ist, einen leichtfüßigen Umgang damit zu finden. Petra Wieser (*1990, in …

IST–WAR–IST GEWESEN

IST–WAR–IST GEWESEN CLAUDIA HEINZE – MARION STEINFELLNER Intervention, Turm 9-Areal Performance, online ab 11.07.2020 IST–WAR–IST GEWESEN ist ein Denkmal für den Augenblick – ein visuelles Einfrieren des aktuellen Verfallszustands. Bezug nehmend auf die Ausgrabungsgeschichte Leondings soll ein ca. 3 x 5 m großer Wurzelstock mittels Sumpfkalkanstrich zur Skulptur verwandelt werden. Wie ein in unsere Zeit geworfenes archäologisches Fundstück platziert, wird es auf dem Feld hinter dem Turm 9 zu finden sein. Die nächtliche Performance greift inhaltlich das Thema des Werdens und Vergehens auf und interpretiert die Metamorphose in bewegten Bildern. Die deutsch-brasilianische Mühlviertlerin Claudia Heinze studierte Experimentelle Gestaltung. Ob als organisches Versuchslabor angelegt oder als Intervention, Fotografie und Rauminstallation aufbereitet – die Beobachtung von Naturräumen steht seit langem im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. Diverse Ausstellungsbeteiligungen führten sie von Linz in die Kunsthalle Krems, nach Wien, München und Berlin. Marion Steinfellner, Tänzerin/Performerin, Malerin und Schriftstellerin. Studierte in Wien, Berlin und Mexiko Tanz, Literatur und Philosophie. Poetiktanzperformances in Argentinien, Costa Rica, München, Berlin und in zahlreichen Museen wie dem 21er Haus Wien, MUMOK Wien, Ferdinandeum Innsbruck. Letzte …

CUT A FLOWER

CUT A FLOWER MICHAEL WÜRMER & VERENA HERTERICH Performance, online ab 04.07.2020 In dieser Performance werden die Funktionen des Körpers in seiner Umgebung untersucht. Es werden uns diese meist erst dann bewusst, wenn die Funktionalität zur Dysfunk- tionalität wird. Natur wird als Umgebung der humanen Welt verstanden. Das schließt artifizielle und unberührte Orte mit ein. Wenn ein Körper in diese Natur tritt entsteht eine Wechselbeziehung – der Körper gestaltet seine Umwelt, diese löst aber andererseits auch etwas in ihm aus. Die Umwelt schreibt sich in den Körper ein und manifestiert sich in ihm. Michael Würmer ist Fotograf, Schauspieler und Performer. Er absolvierte die Höhere Graphische Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und studierte an der Universität Wien. Seit 2018 ist er an verschiedenen Theatern als Darsteller und Performer engagiert, u.a. am »Theater in der Josefstadt« und für das »brut/Wien« (Ingri Fiksdal). Verena Herterich ist Tänzerin und Performerin und erhielt ihre Ausbildung in Klassischem und Zeitgenössischem Tanz an der Musik und Kunst Privat Universität der Stadt Wien sowie der Amsterdam University of the Arts. Sie arbeitet/e …

COMPETING FOR SUNLIGHT

COMPETING FOR SUNLIGHT DAGMAR DACHAUER Tanzfilme, 44er Galerie  »Competing of Sunlight« ist eine Kurzfilmserie, die Protagonisten unterschiedlicher Baumarten durch Tanz portraitiert und individuelle Kurzgeschichten erzählt. Seit ihrem Tanzfilmdebut »Treeo« – A dance for a woman, a man and a tree, der den DIORAPHTE Encouragement Award beim internationalen CINEDANS Festival 2014 gewann, konzipiert Dagmar Dachauer in dieser Serie, zusammen mit Kollaborateur*innen unterschiedlicher Disziplinen, Zusam- menkünfte von Cinematographie, Tanz, Musik/Sounddesign und Bäumen. Das ursprüngliche Projekt »The Very Basic« wird aufgrund von coronabedingten Umstrukturierungen durch die Tanzfilmserie »Competing for Sunlight« ersetzt. Dagmar Dachauer ist freiberufliche Tänzerin, Performerin, Choreographin und Filmemacherin mit Sitz in Leonding und Brüssel. Sie studierte zeitgenössi- schen Tanz in Amsterdam und Brüssel und gründete 2015 den Kunstverein UMFUG. Ihr Solo »Wunderbare Jahre« (2015) sowie der Auszug »Wie soll ich das erklären« über den Wiener Walzer wurden international ausgezeichnet und präsentiert. LEONART »Stiller Beobachter« KUNSTFESTIVAL IM ÖFFENTLICHEN RAUM 03.–11.07.2020 | LEONDING Credits: Dagmar Dachauer, Olivier Rohart

DANCING IN THE WIND

DANCING IN THE WIND  ORIENTALISCHE SHOWTANZ- GRUPPE FATA MORGANA Intervention, Turm 9-Areal Performance, online ab 09.07.2020 Rund 200 am Baum angebrachte bunte Münz- und andere im orientalischen Tanz verwendete Tücher stehen stell- vertretend für die Vielfalt der rund 200 Länder weltweit und sollen – im Wind tanzend und klimpernd – zeigen, dass es Phänomene und Kommunikations- formen gibt, die nationalitäten- und kulturübergreifend sind. Wind ist eine Naturgewalt, die Grenzen überschreitet. Bäume sind Lebewesen, die Generationen und Epochen über- dauern. Musik, Klang und Tanz sind Ausdrucks- und Kommunikationsfor- men, die Verbindung, Verständigung und Austausch zwischen Menschen herstellen können. Das Zusammenspiel von Wind, Klang, Tanz, Bäumen und Menschen ist ab 09.07.2020 zu sehen. Die orientalische Showtanzgruppe Fata Morgana Linz gibt es schon seit dem Jahr 2002 und hat sich im Laufe der Jahre personell immer wieder verändert. Die Gruppe besteht aus Oberösterreicherinnen im Alter zwischen 19 und 69 Jahren und wird aktuell durch den ambitionierten Hüftschwung von drei Nachwuchs- tänzerinnen im Volksschulalter verstärkt. So unterschiedlich die einzelnen Tänzerinnen und das viel- fältige Repertoire ihrer Tänze auch sind: …

BLICK DES BAUMES

BLICK DES BAUMES FLORIAN NÖRL & SAMIR IBRAHIM Installation und Onlinearchiv, Turm 9-Areal, Stadtzentrum, Stadtpark  Bitte nehmen Sie Ihr Handy heraus und schalten Sie die Kamera ein. Nun scannen Sie bitte den angebrachten QR-Code. Sie befinden sich jetzt in dem individuell erweiterbaren Videoarchiv von »Blick des Baumes«. Jetzt können Sie selbst Teilnehmer*in der LeonART werden und einen wichtigen Beitrag zum Videoarchiv leisten, daher bitte Ihren momentanen Blick von der Position des Baumes hochladen. Danke.   Eine Kooperation der in Linz ansässigen Künstler Samir Ibrahim und Florian Nörl. Eine Veredelung von Performativer und Bildender Kunst gedeiht in dem Videoarchiv »Blick des Baumes« ! Let it HAPPENING! LEONART »Stiller Beobachter« KUNSTFESTIVAL IM ÖFFENTLICHEN RAUM 03.–11.07.2020 | LEONDING Credits: Özlem Nörl, Florian Nörl

WENN BÄUME SPRECHEN KÖNNTEN

WENN BÄUME SPRECHEN KÖNNTEN  GRIDCHEN PLIESSNIG Installation, Stadtpark Was wäre, wenn Bäume ihren stillen Beobachtungsposten aufgeben könnten? Ihren unerfüllten Sehnsüchten nach neuen Baumbekanntschaften oder lärmbefreiteren Standorten Ausdruck verleihen würden? Im Rahmen der Foto-Sprachinstallation WENN BÄUME SPRECHEN KÖNNTEN fungiert die Multimedia-Künstlerin Gridchen Pliessnig als Sprachrohr für die Anliegen, Sehnsüchte, Gedanken und Proteste von Bäumen in Leonding. Die intuitiv geführten und fotografisch dokumentierten Gespräche finden sich als Plakate sowie Zeitungsinserate an Bäumen im öffentlichem Raum wieder. Mittels integrierter QR-Codes kann auf die Inserate persönlich geantwortet werden. Gridchen Pliessnig, *1964, Rhythmikstudium an der Musikhochschule in Wien Performance- & Theaterproduk- tionen im In- & Ausland. Erforscht seit 2001 Kunstbiotope, Schauplätze, Randgebiete, Papierschiff- landschaften, Hotspots und sich selbst mittels Selfie-Portraits, Fotografie und Video-Performance. Lebt, liebt und arbeitet in Kärnten inmitten eines verwilderten Kunst.Gartens. www.kunstbiotopeloops.com LEONART »Stiller Beobachter« KUNSTFESTIVAL IM ÖFFENTLICHEN RAUM 03.–11.07.2020 | LEONDING Credit: Gridchen Pliessnig