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WOOD-STOCK

Konzertreihe Musik und Natur – die Schönheit zweier Welten soll miteinander verbunden werden. Unter einer großen Baumkrone laden 4 Konzerte die Besucher*innen ein stille Beobachter*innen zu werden, bei Sonnenuntergang ihre Akkus wieder aufzuladen und sich gleichzeitig mit der Natur zu verwurzeln. Aufmerksame Zuhörer*innen eines Konzerts sind »Stille Beobachter“. Das Line Up wird im Juni bekannt gegeben. Credit: die.fisch.die

LEBENSBAUM

Kinetisches Objekt Das kinetische Lichtobjekt besteht aus einem Astfundstück aus dem Wald, einer Stroposkopbelichtung und einem Elektromotor, so entsteht eine Illusion in Zeitlupenbewegung. »Das Zusammenspiel von Materialien aus der Natur mit Technik fasziniert mich immer wieder. Für meine künstlerische Arbeit stellt es sowohl eine Bereicherung im Visuellen wie auch Ästhetischen dar. In Bezug auf den Klimawandel sehe ich auch Auswege dadurch, Natur und Technik zu verbinden, zu versöhnen.« Credit: Lukas Riegel

[Nést]

Audioinstallation [Nést] setzt sich mit den trennenden, primär aber mit den verbindenden Aspekten der Kulturtechnik Sprache auseinander. Fünf Übergroße Vogelnester in den Bäumen eines Parks laden Vorbeispazierende ein, etwas zu verweilen und sich Geschichten erzählen zu lassen. Lauschen kann man den Banalitäten von Tagesabläufen, welche sich bei näherem Hinhören als uncharakteristisch entpuppen. Die Sprache korreliert nicht immer mit dem Erzählten. Obwohl die Stimmen vertraut klingen und einem einzelne Personen möglicherweise sogar bekannt vorkommen, stammen die Geschichten nicht von Hiesigen, nicht von Menschen dieser Stadt. Im Vorfeld wurden tägliche Routinen von Personen verschiedener Kontinente gesammelt und ins Deutsche übersetzt. Eingesprochen werden diese Texte von Menschen die sich im unmittelbaren Umfeld des jeweiligen Ausstellungsortes wohnen. Credit: Verena Mayrhofer

LUMI SEEDS

Lichtinstallation Die Lichtinstallation ruht im Baum des Lebens, dabei handelt es sich um ein Sinnbild: an einem Baum hängen »Lumi Seeds« oder »Samen des Lichts«. Sie sind eine Analogie zu den Samen und den »Kindern«, die jede Pflanze trägt, um aufs Neue weiterzuwachsen, zu gedeihen und zu blühen ‐ der Ursprung und gleichzeitig die Fortführung des Bestehenden. Sobald die Sonne untergeht sind es leuchtende Samen, die pulsieren und voller Leben und Kraft strotzen. Die »lumi seeds« kommunizieren miteinander, in der universellen Sprache des Lichtes, der Farbe und Form. Diese Kommunikation wird mittels Controller gesteuert, der im Zentrum des Baumes sitzt und mit jedem einzelnen Samen Informationen austauscht. Credit: Leonardo Bettinelli

PERSPECTREE

Audioinstallation Das Projekt PERSPECTREE rückt den Baum als Zuhörer der Geschichte(n) Leondings in den Mittelpunkt. Man schlüpft in die Rolle des Baums und hört zu. Es wird eine Station an einem Baum errichtet an denen das Publikum mittels binauralen Klangkulissen durch geschichtliche Epochen reisen kann. Klänge kommen aus unterschiedlichen Richtungen und reagieren mittels Head Tracking Kopfhörer auf die Kopfbewegung der Hörer*innen. Der Baum spricht zu einem, teils durch wirkliche Archivaufnahmen in Form von Collagen, teils als Erzähler. Man kann sich rund um den Baum in dieser akustischen Welt bewegen und auf Klänge zugehen. Credit: Thomas Aichinger

AUF AUGENHÖHE

Installation Im Zuge des Projektes »Auf Augenhöhe« sollen mehrere Bäume in Leonding für die Dauer der leonART mit verschiedenen Augenpaaren versehen werden. Dadurch wird gewissermaßen erstmalig ein „Vieraugenkontakt“ zwischen Menschen und Bäumen ermöglicht. Auf diese einfache Weise werden die Leondinger Stadt-Bäume in den Fokus gerückt, denen ansonsten im Alltag wenig Beachtung geschenkt wird. Der Blickwechsel ermöglicht eine Annäherung zwischen den Stadtbewohner*innen. Credit: Roland Maurmair

SCHWERELOS

Installation Die Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit dem bekannten Vogelschreck bei welchem CD’s oder andere spiegelartigen Bruchstücke an Bäume gehängt werden um somit Vögel vor köstlichen Kirschen und Marillen fernzuhalten. In Anspielung darauf werden Bruchstücke aus Porzellan an Ästen befestigt. Im Gegensatz zur ursprünglichen Funktion geht es hier jedoch vielmehr um ein audiovisuelles Erleben der Bewegungen des Baumes und zugleich um eine Annäherung an verschiedene Klänge und Töne der Natur. Die Klänge entstehen sobald der Wind oder andere Naturelemente durch die Äste fährt oder der Baum geschüttelt wird. Durch Bewegung werden die einzelnen Porzellanscherben, Formen aneinander gerieben, geklopft, geschwungen. Porzellan ist hochgebrannt ein sehr robustes Material, welches, wenn es aneinander geklopft, gerasselt wird, einzigartige Klänge erzeugen kann. Credit: Aurelia Semperboni

SargBARgespräche & JoURNey

Interaktive Installation und Begegnungsort Let´s talk about death baby! Im Vordergrund steht die Verwandlung und der Kreislauf. Der Baum wird zum Sarg, dazwischen liegen die Gespräche und das Leben. Ein Sarg und eine Urne – zwei typische Gegenstände für Tod und Sterben werden ihrer Funktion enthoben. Ein Sarg wird zur Bar – dort können Gespräche geführt werden, die schon zu Lebzeiten wichtig sind und bereits jetzt an das Thema der Vergänglichkeit heranführen. Die Urne steht als ästhetisches Dekorationsobjekt und soll uns alltäglich an die Endlichkeit des Lebens und somit an die eigene Sterblichkeit erinnern. Auf spielerische Art und mit Humor soll das Spiel »Sarggespräche« ein Werkzeug sein, Gedanken, Vorlieben, Geschichten über Leben und Tod auf unterhaltsame Weise mit Expert*innen auszutauschen. Diskutieren, erforschen und brechen wir gemeinsam Tabus zum Thema Tod und Sterblichkeit. Nichts geht, ohne dass etwas Neues entsteht. Credits: Verena Brunnbauer, Petra Wieser

FROM NOTHING TO SOMETHING

Intervention und Performance »Ist – war – ist gewesen« ist ein Denkmal für den Augenblick, eine Momentaufnahme, ein Einfrieren des aktuellen Verfallszustandes. Das Wurzelskelett eines toten Baums wird durch »farbliche« Differenzierung aus seinem Umgebungshintergrund gelöst. Die Wurzel, die sich durch den Wandel des saftigen Brauns in ein fahles Grau immer mehr der Wahrnehmbarkeit entzieht, wird durch diesen Eingriff wieder sichtbar gemacht. Das Objekt gewinnt wieder an Bedeutung – wird zu etwas Besonderem. Credit: Claudia Heinze

DEIN HERZ, MEIN HERZ

Interaktive Installation Bäume werden von den meisten nur allzu oft nicht als Lebewesen wahrgenommen. Doch ebenso wie Menschen haben auch Bäume ein Herz, eine Seele, sind lebendig. Bäume stehen in ständiger Kommunikation mit Menschen, Tieren, ihrer Umgebung sowie auch untereinander. Wenn man einen Moment innehält, die Rinde sanft berührt und sich auf den Baum konzentriert, wird man schnell ruhiger, Atmung und Herzschlag verlangsamen sich. Das menschliche Herz sollte im gleichen Rhythmus wie der Puls der Natur schlagen. Ein Baum nimmt Einfluss auf uns, sowie wir auf ihn. Diese gemeinsame Verbindung sichtbar und fühlbar zu machen, ist das Ziel dieses Projekts. Credit: Cornelia Gillmann