PROJEKT

Wait for wicked games

HALTESTELLE LEONDING SCHULE

zu sehen 19. | 20.08.  und  26. | 27.08.

Sonntag, 20.08.2017  | 14 Uhr bis 18 Uhr (Spiele)

Samstag, 26.08.2017  | 19 Uhr bis ca. 21.30Uhr LECTURE GAME (Lesung)

 

In einem Netzwerk gefangen zu sein, einem Netzwerk aus Linien und Knotenpunkten, den Haltestellen. Wicked games ist eine Installation für den öffentlichen Raum, der den/die Betrachter/in erstaunt und mit Witz und Humor zu einer Selbsterkenntnis über eigene Handlungsweisen führt. Welche Strategien des Wartens zeige ich? Z. B. mit Smartphones spielen, in die Luft schauen, Daumen drehen. Die kleinen, sich wiederholenden Szenen werden vor Ort gedreht und geschnitten, Menschen aus Leonding sind ProtagonistInnen. Die Projektion wird nur dann sichtbar, wenn sie sichtbar gemacht wird, wenn etwa die Performerinnen selbst aufwachen und Papier vor die Projektion werfen, oder den LeondingerInnen durch kleine Hinweise verraten, wie die Projektion sichtbar gemacht werden kann. Weiters wird das Warten entschleunigt. Durch Verbindung mit der Natur wird ein praktisches Nachdenken über die universale Form des Wartens angeregt. Denn davor ist es im leeren Raum, ein Warten auf den nächsten Bus, den Zug, wo das Ziel den Weg leitet.

Das neue Warten ist das Warten auf das Afterlife, weil die Überforderung im Konsum uns nicht mehr befriedigt. Wir arbeiten und haben die Schnittstellen/Knoten in uns selbst gefunden. Stefanie Post und Hoa Luo sind immer auf der Suche nach der Interaktion, nach dem gefühlten Gespräch, weil Körper immer interagieren. Das Warten auf Etwas, das Warten im Konsum, an der Schlange, an der Kasse oder das Warten auf den Bus. Wir warten mit dem Kopf ganz woanders. Dieses Warten wollen Hoa Luo und Stefanie Post herauskristallisieren anhand von Situationen, die absurd erscheinen, aber genau die Themen unseres 21. Jahrhunderts berühren.


Einmalig wird eine Lesung stattfinden, die das Warten thematisiert. So entsteht eine Verbindung zwischen dem Warten als Unterbrechung der Betriebsamkeit und einem Warten als Dauerzustand.. Die Wohnzimmeratmosphäre kann über die Lesung hinaus an der Haltestelle bestehen bleiben.

Interaktive Haltestelle mit Installation von Spielen in Form von partizipativer Performance. Wartende werden dazu gebracht, ihre eigenen Handlungen des Wartens zu wiederholen und zu hinterfragen. Diese werden ergänzt durch Projektion von YouTube und anderen Social Media Logos, auf den Haltestellen.

Das entschleunigte Warten stellt eine Haltestelle dar, die mit dem Wald verschmilzt. Dazu wird eine Haltestelle durch Naturmaterialen in eine Klause verwandelt, die zum Verweilen einlädt. Installation von Bäumen und Natur, Pflanzen – Wir schauen dem Wachstum hinterher, beim Warten, mit Projektion auf den Pflanzen und Spotlights, Sound.

Hoa Luo

1987 * in Ho Chi Minh Stadt/Vietnam,
06-08 Humboldt Universität, 08-11 Universität Wien/Philosophie,
10-13 Akademie der bildenden Künste/Ashley Hans Scheirl,
12-13 Praktikum bei Bernd Moersberger/Berlin,
13 – Trust 111/Kurator Team “Attic”/ Akademie der bildenden Künste/ Daniel Richter – lebt und arbeitet in Wien

Stefanie Post

Doktorat Uni Wien – Performance und Zufall, Masterstudium Art & Economy
Universität für Angewandte Kunst, arbeitet als Texterin, Performerin und Personal Trainerin
in Wien

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Teilen Email to someoneShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twittershare on TumblrPin on Pinterest