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ANIMAL SOCIALE

EVELYN KREINECKER | ROLAND MAURMAIR 13.09. | 19 Uhr | VernissageZur Ausstellung spricht Elisabeth Mayr-Kern05.10. | 18.30 Uhr | Künstler*innenführung | Lange Nacht der Museen18.10. | 16 Uhr | Kuratorenführung | Anmeldung unter saghallo@kuva.at Ausstellung 14.09.–20.10.2019 Der griechische Philosoph Aristoteles bezeichnet den Menschen in einer seiner Thesen als sogenanntes Zóon politikón, als soziales politisches Wesen, das kurz gesagt in der Gemeinschaft seinen Lebenszweck sucht. Mit Vernunft und Sprache ausgestattet, schafft der Mensch ein Miteinander (Polis), in welchem er von Natur aus seine höchste Erfüllung erfährt. So ist zumindest die Idee, bzw. Idealvorstellung davon, was wir heute als „Staat“ bezeichnen. Was aber wenn Politik nicht mehr der Gemeinschaft dient? Wenn Vernunft keine Rolle mehr spielt und Sprache nicht mehr dem Miteinander dient? Sollten wir uns in anderer Form als in einem Staat zusammenfinden, um unsere Ziele zu erreichen, oder wieder abgrenzen? Wollen und können wir überhaupt jenseits der Gesellschaft sein? Laut Aristoteles ist man dann entweder ein Tier oder ein Gott – aber auch Tiere leben in Gemeinschaften, und Götter – dafür sollten wir uns nicht halten! Diese und weitere Fragen untersuchen Evelyn Kreinecker …