Alle Artikel in: Ausstellungen Archiv

vergangene Ausstellungen

TONKELL

Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit Regelmäßig rufen Skandalmeldungen in den Medien über sexualisierte Gewalt Empörung und Abscheu hervor, dennoch ist sie gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Sie findet häufig im geheimen wie privaten, sprachlosen und unbewussten Raum statt. Mit ihrer künstlerischen Arbeit wollen Astrid Esslinger und Anna Rafetseder dazu beitragen ein stärkeres Bewusstsein für sexualisierte Gewalt zu schaffen, Menschen sensibilisieren Gewalt wahrzunehmen, zu handeln und sofort zu unterbinden. Anna Rafetseder arbeitet mit dem Unbewussten, das ein Speicher für Erfahrungen und Wissen ist und unsere Handlungen und Entscheidungen im täglichen Leben sehr oft bestimmt und lenkt. Astrid Esslinger zeigt Menschen in einem alltäglichen Kontext, der eine Bandbreite an Aktionen, von harmlos bis gewaltvoll, zulässt. Anna Rafetseder geb. 1966 in Linz, lebt in Oberösterreich Keramikerin bis 1998 künstlerische Projektarbeiten in Ölmalerei und Texten Programmiererin MONTAGE – Zeitschrift für differenzierte Wahrnehmung www.annarafetseder.at Astrid Esslinger lebt in Linz Arbeitsschwerpunkte: Acrylmalerei und Cut Outs Studium der Publizistik und Kunstgeschichte Seit 1989 Ausstellungen im In-und Ausland esslinger.servus.at Diese Ausstellung ist Eva Maria Rafetseder gewidmet. Termine 8. Mai | 19 Uhr Der Verein PIA – …

Capital | Niklas van Schwarzdorn

Aus der Serie „Darkness is pure, so darkness I became“ | © Niklas van Scharzdorn Capital Mit der Ausstellung Capital ermöglicht der Fotograf Niklas van Schwarzdorn einen persönlichen Eindruck hinter die Wolkenkratzer und Prachtbauten von Großstädten. Er schildert das alltägliche Leben eines Jugendlichen in einer Welt, die sich schneller verändert als je zuvor. Mit Themen wie Anonymität, Sexualität oder versteckter Schönheit gibt Niklas van Schwarzdorn die meist ungesehenen Aspekte des Großstadtlebens wieder und wirft einen tiefen Blick hinter die Kulissen einer Welt, die den meisten verborgen bleibt, indem er versucht einen kleinen Teil dieser pulsierenden Städte einzufrieren und zu konservieren. Niklas van Schwarzdorn Der 22-Jährige Fotograf beschäftigt sich in seinen Arbeiten hauptsächlich mit dem Thema Identität und lässt die Grenzen zwischen den Medien Malerei und Fotografie verschwimmen. In Linz geboren und in Leonding aufgewachsen, zieht es ihn nach Berlin, wo er an der University of Arts and Design sein Fotografie Studium beginnt. Hauptsächlich in der Modefotografie zu Hause, visualisiert er immer wieder freie Projekte und Serien, in denen er seine eigene Sichtweise wiedergibt und persönlichen …

sprichcode Fotoausstellung

2001 wurde sprichcode, der Leondinger Jugendpreis für Sprache und Fotografie, von Leo Kislinger ins Leben gerufen. Seitdem findet alle zwei Jahre ein neuer Durchgang statt. In dieser Ausstellung werden, die von der Fotografie Jury – Simon Lehner, Gabriele Rothemann und Margret Weber-Unger – ausgewählten Arbeiten gezeigt. Mit Fotos von Hannes Dürnberger, Michaela Haider, Nora Hotz, Isabella Hundstorfer, Marlene Kammerhofer, Tom Klein, Alice Milewski, Mirjam Reiter, Nadine Schütz und Schirin Turko. Eröffnung und Preisverleihung: 18. November 2016 | 16.00 Uhr Die Barfussbar serviert coole Drinks. Ausstellung: 20. November 2016 – 15. Jänner 2017 Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 15.00 – 19.00 Do 17.00 – 21.00 So 10.00 – 16.00 Feiertags geschlossen Eintritt frei! Foto: Identität | Isabella Hundstorfer Vielen Dank Wiener Städtische Versicherung für die freundliche Unterstützung!

Hoamatland | Sarah Iris Mang & Friends

„Hoamatland, Hoamatland! han di so gern. Wiar a Kinderl sein Muader, A’Hünderl sein‘ Herrn.“ So lautet die erste Strophe von Franz Stelzhamer‘s Hoamatgesang – 1952 wurde er zur Landeshymne von Oberösterreich. Die Strophen dieses Liedes haben die Künstlerin Sarah Iris Mang, die in der Nähe von Ried im Innkreis aufwuchs, zur grafischen Serie  HOAMATLAND inspiriert. DJ lamarc hat die Landeshymne neu interpretiert. Das Musikstück wird zusammen mit den Illustrationen zu HOAMATLAND präsentiert. Der Begriff Heimat ist äußerst vielschichtig und wird in vielen Kontexten, wie etwa der Werbung, verwendet. Im politischen Sprachgebrauch wird der Begriff vor allem dazu benutzt, um bestimmte Ideologien zu transportieren. „Heimat ist, als begrifflicher Terminus, sehr kritisch zu sehen”, sagt Mang. In der Ausstellung ist mit Heimat, im oberösterreichischen Dialekt Hoamat, vor allem der „innere Raum” in einem selbst gemeint. 4. September – 30. Oktober 2016 | Eröffnung: 2. September 2016, 19.00 Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 15.00-19.00 | Do 17.00-21.00 | So 10.00-16.00 Sarah Iris Mang Lebt und arbeitet in Gablitz. Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste …

Green | Ida-Marie Corell

Eine Ausstellung mit musikalischer Eröffnungsperformance Green economy, Green energy, Green, Grüner Strom… alles scheint heute green zu sein. Auf Plastikverpackungen jeder Art erscheint die grüne Farbe, mit der grünen Farbe wird Natürlichkeit assoziiert und ein gutes Gewissen impliziert. Obwohl wir als grüne Konsumenten in den meisten Fällen annehmen etwas Gutes zu tun, bleiben wir dennoch manipulierte Käuferin*nen und D*ienerinnen einer globalen, ausbeuterischen Industrie, die mit dem Mehrkonsum nichts anderes bewirken will als die Mehrproduktion. Während alles grün zu werden scheint und dadurch Zero waste sein soll, spricht man weiterhin vom wirtschaftlichen Wachstum… Während die Weltmeere zu einem Massengrab für Flüchtlinge, ein Planschbecken für überheblichen Tourismus und ein Sammelbecken für Müll und Plastik werden, wird weiter billigst importiert, exportiert, produziert und gereist. Zurück bleibt eine leere, leblose Hülle – ein Kleid aus grünen Mülltüten, zuvor noch belebt durch eine musikalische Performance.   Ida-Marie Corell geht es um Themen wie Identität, Emotion, Massenkonsum, Synästhesie, Plastik und Plastiktüte. Sie arbeitet multimedial und forscht künstlerisch zur Aisthesis, zum inneren Korrektiv und der one image culture. Durch ihre interdisziplinären, cross border …

Eternal moment | Mihoko Ogaki

Die 44er Galerie zeigt unter dem Titel Eternal Moment die Serien Milky Way und Star Tales von Mihoko Ogaki. In der Serie Milky Way inszeniert die Künstlerin die Kontraste schwarz und weiß, Licht und Dunkelheit. Die teils sehr körperlichen, plastischen Arbeiten lassen den Raum erstrahlen wie ein Himmel voller Sterne. Star Tales | bones constellation I | 2012 Mihoko Ogaki’s Star Tales umfassen die Medien Zeichnung, Malerei und Skulptur bzw. Installation. Auf hängenden Bahnen schweben Menschen, Tiere und Gegenstände gegen die Schwerkraft. Mihoko Ogaki Geboren 1973 in Toyama | Japan, lebt und arbeitet in Toride. 1996 – 2004 Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf 2010 Umzug nach Japan Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Paris, Belgrad, New York, Berlin, Düsseldorf,… sowie mehrfache Teilnahme an internationalen Kunstmessen, u.a. Art Brussels, Art Cologne, Arte Fiera Bologna. Eröffnung: 11. November 2015 | 19 Uhr | Hier geht’s zum Video der Eröffnung! Ausstellung: 12. November 2015 – 5. Jänner 2016 Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 15 – 19 Uhr | Do 17 – 21 Uhr | So 10 – 16 …

Während des Gehens verloren wir unser Gesicht / Ceija Stojka

Ceija Stojka wurde 1933 in der Steiermark als eines von sechs Kindern einer Lovara-Roma Familie geboren. Kurz vor ihrem zehnten Geburtstag deportierten die Nazis sie nach Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen. Von 27. Mai bis 10. Juli 2015 werden ihre Werke gezeigt, die die Erlebnisse in den Lagern, die Erniedrigungen, die Todesangst und die Degradierung zu einer Nummer schildern. Darüber hinaus werden Hintergrundmaterialien zu Geschichte und Leben der Roma und Sinti (insbesondere nach dem Nationalsozialismus) sowie zur Künstlerin gezeigt, die sich bis zu ihrem Tod im Jänner 2013 gegen das Vergessen engagierte. Eröffnung: 27. Mai 2015, 19 Uhr Hier geht es zum Video der Eröffnung auf dorftv. Öffnungszeiten: Di 15-19 Uhr Mi 15-19 Uhr Do 17-21 Uhr Fr 15-19 Uhr So 10-16 Uhr Für Schulklassen gegen Voranmeldung unter 0732 / 6878 8501 – Kunstvermittlung Ceija Stojka_Einladung Schulen. Eine Kooperation von Kult-Ex (kult-ex.org) und der 44er Galerie / Kuva.  

eingeweideschau

ein Projekt der Kulturinitiative Narrenschyff Ein literarisch-bildkünstlerischer Tiefgang Texte: Hans Eichhorn, Ania Lehner, Veronika Seiringer, Richard Wall Fotos: Peter Hofmann Konzept & Gestaltung: Walter Gschwandtner, Elke Sackel Video der Lesung / Eröffnung : https://www.dorftv.at/video/22366 / José Pozo Im Stadtgebiet von Leonding (OÖ) befindet sich ein ganz außergewöhnlicher, persönlicher Zufluchtsort. Michael Altmann hat in ca. fünfzigjähriger Arbeit ein Stollensystem in den Sandstein gegraben, das heute eine Gesamtlänge von mehr als 200 Metern aufweist. Die „Höhlenwände“ sind in archaischer Weise, die an Art Brut erinnert, künstlerisch gestaltet. Oberösterreichische KünstlerInnen wurden zu einer Begehung der Altmann-Höhle eingeladen und gebeten, in ihrer jeweiligen künstlerischen Sprache auf die Eindrücke dieses ungewöhnlichen Ortes zu reagieren. Die entstandenen Arbeiten werden in der 44er Galerie präsentiert. Die Präsentation wird durch das dokumentarische Fotomaterial des süddeutschen Fotografen und Höhlenkundlers Peter Hofmann aus dem Jahr 2013 ergänzt. Ausstellung wegen großer Nachfrage verlängert. Besichtigung nach Voranmeldung unter 0732 / 6878 8501.

ÜBERGANG

2. – 13. Februar 2015 / 14:00 – 19:00 Hildegard Mittermair, Ernst Seemann / Fotografie Es war einmal ein Hallenbad, das in einer Zeit gebaut wurde, als man sich über Energieeffizienz und solide Bauweise mit entsprechender Isolierung keine Gedanken machte. Es kam, wie es kommen musste. Nach ca. 40 Jahren konnte die Gemeinde es nicht mehr erhalten bzw. Erneuerungen finanzieren. Man suchte einen anderen Platz für ein neues Hallenbad – das alte stand einige Jahre leer und wurde – schließlich abgerissen … Die Fotos entstanden in den Jahren 2011 bis 2014. petra sandner / zeichnung meine bilder nähern sich assoziativ dem thema ´umbruch`. der sparsame einsatz von farbe und linie soll andeuten und nicht beschreiben. in der reduktion liegt die spannung und der ausdruck zugleich. die naht spielt eine themenbezogene rolle. im zyklus gaza formt sie den fragilen umriss der zerbombten häuser. the silence of myanmar beschreibt den blutig niedergeschlagenen aufstand der mönche. die abgeschnittenen nähte symbolisieren die leere der informationen. patagonia beschäftigt sich mit dem landschaftlichen umbruch auf dem weg in die antarktis. weitere infos zu den werken www.petra-sandner.com Die Küns*tlerinnen eröffnen ihre Ausstellung …