Alle Artikel in: 44er Galerie

Vernissage |BEWEGUNGSFREIHEIT

HANS POLTERAUER 08.11. | 19 UHR | 44ER GALERIEZur Ausstellung spricht: Gerhard Bruckmüller AUSSTELLUNG 09.11.—15.12.2019BEWEGUNGSFREIHEITHans Polterauer, geboren 1958, nennt sich selbst Zeichner und Bastler. Man könnte ihn auch Zauberer nennen, denn er macht aus banalen und schäbigen Dingen des Alltags kleine bewegliche Wunderwerke.Diese kinetischen Objekte sind Poesiemaschinen, die gerade durch die Unzulänglichkeit ihrer »gebastelten« Existenz die Sehgewohnheiten de*r Betrachter*in durchbrechen und berührende Nachbilder in ihre*m Inneren hinterlassen. Auf erfrischend lustvolle Weise hat Hans Polterauer seinen eigenen, unverwechselbar individuellen Kunstkosmos geschaffen. Bild: GVDB.COM

Vernissage |ANIMAL SOCIALE

EVELYN KREINECKER | ROLAND MAURMAIR Animal sociale ist die Definition des Menschen als soziales Wesen. Ganz im Sinne dieses Ausstellungstitels versammelten sich viele Interessierte und Freund*innen der KUVA am 13.09. in der 44er Galerie zur stimmungsvollen Vernissage. Die Ausstellung »animal sociale« zeigt großformatige und kleinformatige, ironische und verblüffende Werke der beiden österreichischen Künstler*innen Evelyn Kreinecker und Roland Maurmair, die das soziale Leben von Mensch (und Tier) thematisieren. Nach der Begrüßung und Einführung durch Kuratorin und Galerieleiterin Jasmin Leonhartsberger luden die Eröffnungsworte von Elisabeth Mayr-Kern zum Nachdenken über Kunst als Mittel des Reflektierens ein. Die Ausstellung ist noch bis 20.10. geöffnet, am 5.10. um 18.30 Uhr führen Künstlerin und Künstler durch die Ausstellung. Fotocredits: Lukas Riegel

ANIMAL SOCIALE

EVELYN KREINECKER | ROLAND MAURMAIR 13.09. | 19 Uhr | VernissageZur Ausstellung spricht Elisabeth Mayr-Kern05.10. | 18.30 Uhr | Künstler*innenführung | Lange Nacht der Museen18.10. | 16 Uhr | Kuratorenführung | Anmeldung unter saghallo@kuva.at Ausstellung 14.09.–20.10.2019 Der griechische Philosoph Aristoteles bezeichnet den Menschen in einer seiner Thesen als sogenanntes Zóon politikón, als soziales politisches Wesen, das kurz gesagt in der Gemeinschaft seinen Lebenszweck sucht. Mit Vernunft und Sprache ausgestattet, schafft der Mensch ein Miteinander (Polis), in welchem er von Natur aus seine höchste Erfüllung erfährt. So ist zumindest die Idee, bzw. Idealvorstellung davon, was wir heute als „Staat“ bezeichnen. Was aber wenn Politik nicht mehr der Gemeinschaft dient? Wenn Vernunft keine Rolle mehr spielt und Sprache nicht mehr dem Miteinander dient? Sollten wir uns in anderer Form als in einem Staat zusammenfinden, um unsere Ziele zu erreichen, oder wieder abgrenzen? Wollen und können wir überhaupt jenseits der Gesellschaft sein? Laut Aristoteles ist man dann entweder ein Tier oder ein Gott – aber auch Tiere leben in Gemeinschaften, und Götter – dafür sollten wir uns nicht halten! Diese und weitere Fragen untersuchen Evelyn Kreinecker …

Eröffnung | ÜBER WIESEN UND ECKER | zur Ausstellung FRANZ XAVER ECKER

Mit einem Umzug von der 44er Galerie hinauf zum Turm 9 – Stadtmuseum Leonding wurde der Eröffnungstag der Ausstellung FRANZ XAVER ECKER begangen. Der neue Standort der KUVA wurde dem Publikum, im wahrsten Sinne des Wortes, geläufig gemacht. Dabei gab es vieles über die KUVA selbst und den Künstler Franz Xaver Ecker zu erfahren. Begleitet durch die Moderation von Nicole Honeck & Sarah Schnauer zog das interessierte Publikum gemeinsam mit dem Team von Cine Traktori durch die Straßen von Leonding. Fotocredits: Lukas Riegel

NONSTOP | Die Parzer

Vernissage | 23.05.2019 | 19 Uhr Eröffnungsperformance: Stop and Go Sound: Starsky & Hutch Spoken Words: Seligmann Ausstellung 24.05.–07.07.2019 Ursprünglich in Schloss Parz durch Hans Hoffmann–Ybbs 1961 gegründet und ebendort bis 2008 beheimatet, ist der Verein Künstlergruppe Parz seitdem als vagabundierende Gesinnungsgemeinschaft in Sachen Bilderkunst stets auf der Suche nach Orten und Gelegenheiten zur Sichtbarmachung einzelner künstlerischer Perspektiven angesichts wechselnder Thematiken. Immer in Bewegung also, diesmal auf Zwischenstation in Leonding. Teilnehmende Künstler*innen: Bertram Castell | Gerhard Doppelhammer | Julia Heinisch | Hubert Huber | Robert Hübner | Leopold Kogler | Kurt Lackner & Martin Egger | Vít Pavlík | Verena Schönhofer | Georg Stifter | Wolfgang Stifter | Astrid Young Ergänzend zu der Ausstellung in der 44er Galerie werden ausgewählte Künstler auch im Rathaus Leonding gezeigt.

Vernissage | Altenburg Andessner

Zwischen fotografischen und installativen Arbeiten lies es sich bei der gut besuchten Vernissage von Elisabeth Altenburg und Elisa Andessner nicht nur wunderbar plaudern, anstoßen und speisen. Allen voran waren die Werke der beiden oberösterreichischen Künstlerinnen DAS Gesprächsthema des Abends. Nach einer Begrüßung und kurzen Einführung von Galerieleiterin Jasmin Leonhartsberger sprach Kulturjournalistin Wiltrud Hackl zum künstlerischen Werk der beiden Künstlerinnen. Dabei erörterte sie die unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen an die Themen Raum, Körper und Zeit sowie den hohen Stellenwert des individuellen Erlebens der Besucher*innen.

Elisabeth Altenburg | Elisa Andessner

Vernissage | 15.03.2019 | 19 Uhr Zur Eröffnung spricht: Wiltrud Hackl Ausstellung 16.03.–28.04.2019 27.04. | 16 Uhr | Artist Talk   Elisabeth Altenburg und Elisa Andessner zeigen fotografische und installative Arbeiten, welche Raum, Körper und deren Vielschichtigkeit thematisieren. Obwohl die beiden Künstlerinnen mit unterschiedlichen Mitteln arbeiten, ist es das Bewegte, Performative, das ihre Arbeiten anstößt. Indem Elisabeth Altenburg den Ausstellungsraum mit einem Schwarm filigraner Objekte füllt, werden die durchquerenden Betrachtenden zu Akteur*innen ihrer Installationen. Jeder Windzug, der im Vorbeigehen entsteht, versetzt den ganzen Raum in Bewegung. Der Blick auf die Gesamtheit der vielen kleinteiligen Elemente, die für sich eine Form im Raum ergeben, spielt gleichermaßen eine Rolle wie das Inspizieren der einzelnen Objekte mit all ihren Details. Diese Zoombewegung innerhalb der Betrachtung deckt sich mit der des Entstehungsprozesses: In langwieriger Handarbeit erzeugt Altenburg alle einzelnen Stücke selbst, um diese dann im Raum zu entfalten. »Mich interessiert es, aus Zweidimensionalem Dreidimensionales zu schaffen. Dabei erlebe ich oft Überraschungen und es entstehen andere Formen und Objekte als gedacht.«, so Altenburg. Elisa Andessner komponiert ihre Fotografien ebenfalls präzise …

Monika Hinterberger | Retrospektive

Der Eröffnungsabend war ganz dem Wahrnehmen der gezeigten Werke und dem Nachspüren der 2018 verstorbenen Künstlerin Monika Hinterberger gewidmet. Begleitet von den Worten der Kuva Geschäftsführerin Nicole Honeck, der Journalistin Sibylle Hamann und dem Bruder der Künstlerin Thomas Hinterberger fanden die zahlreichen Besucher*innen viele unterschiedliche Wege sich den Objekten anzunähern. Ausstellungsdauer bis 17.02.2019 zu den Öffnungszeiten | 44er Galerie Fotocredits: Lukas Riegel