Autor: 44er Galerie

Volles Haus in der 44er Galerie

Vielen Dank Niklas van Schwarzdorn für die vielfältigen Einblicke und Facetten des Großstadtlebens und an Leon Christopher Romeike für die atemberaubende Performance! Für jene, die am 3. März keine Zeit hatten bei der Eröffnung dabei zu sein, gibt es noch bis 13. April die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen, alternativ steht das Video auf dorftv im KUVA Channel zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren | euren Besuch! Fotos und Video: © José Pozo  

Badevergnügen!

Zeigen Sie Ihr Erinnerungsstück im Stadtmuseum Leonding Ab Mai ist im Turm 9 die Sonderausstellung Badevergnügen! zu sehen. Das Stadtmuseum Leonding bietet eine eindrucksvolle Schau zu Entstehung, Hintergründen und Geschehnissen rund um das Freibad in Oberösterreich. Idee für diese Reise in die Vergangenheit bildet eine Reihe von Diapositiven, die den Rummel im Alhartinger Freibad der 1950er Jahre dokumentiert. Für die Suche nach Fotos, Schriftstücken, Utensilien und Gerätschaften rund um das Thema bitten wir Sie um Ihre Unterstützung: Haben Sie eine alte Eintrittskarte, eine mobile Umkleidekabine oder andere Stücke, die an das Badevergnügen vergangener Zeiten erinnern? Damen-Badehauben, egal ob mit Blumen, Rüschen oder grafischen Mustern, sollen unsere Schau komplettieren. Ihre Leihgabe ist für die Dauer der Sonderausstellung bei uns in guten Händen. Wir danken für Ihre Hilfe und sind gespannt auf Ihre persönlichen Erinnerungsstücke! KONTAKT UND INFORMATION Mag. Bibiana Weber bibiana@kuva.at | 0732 | 674746 Foto: Freibad Alharting, August 1956

Finissage | „Michael Blümelhuber Visionär und Wegbereiter“

Zum Ausklang der Herbstausstellung 2016  gibt es im Stadtmuseum im Turm 9 eine Podiumsdiskussion mit den international tätigen Stahlplastikern, Designern und Objektkünstlern Helmuth Gsöllpointner und Wolfgang Kirchmayr. Die ehemaligen Universitätsprofessoren erzählen aus ihrem Leben und von ihrer Profession. Diskutieren Sie mit und stellen Sie Fragen! Mittwoch, 25. Jänner 2017 | 18:30 Uhr Stadtmuseum im Turm 9 Daffingerstraße 55 | 4060 Leonding

Ausschreibung

Haltestelle Wie Blutgefäße ziehen sich die Linien des öffentlichen Verkehrs durch Leonding. Sie reichen von Gaumberg bis Rufling und Doppl, vom Zaubertal bis ins Stadtzentrum, ein Gebiet, das zu Fuß kaum ergangen werden kann. So zahlreich wie die einzelnen Strecken sind auch die unterschiedlichen Verkehrsmittel. Leonding kann mit dem Zug, der Lokalbahn, per Straßenbahn und mit verschiedenen Buslinien erreicht oder durchquert werden. Wie kommt das Publikum zur Kunst oder wie kommt das Festival zu den Menschen? Bei der Organisation eines Kunstfestivals stellt sich immer wieder die Frage nach der Erreichbarkeit der Projekte. Konzentriert man sich auf einen bestimmten Stadtteil? Stellt man Fortbewegungsmittel wie Fahrräder oder Tretroller zur Verfügung oder richtet man gar einen Shuttle Service ein? Warum also nicht das Festival an einen Ort verlegen, an dem immer Leute sind? Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sind Treffpunkte, Orte des Wartens, Innehaltens, Ausrastens, Ankommens. Oft entstehen Wartezeiten, die durch Zeitung lesen, telefonieren oder durch das Gespräch mit anderen Wartenden verkürzt werden. Da kommt die Kunst ins Spiel und bietet Alternativen an. Sie holt die Menschen dort ab, …

Linien und Haltestellen im Stadtraum

Öffentliche Verkehrstmittel in Leonding Regionalzüge | ÖBB Lokalbahn | Stern & Hafferl Straßenbahn 3 | Linz AG Linien Bus 19 | Linz AG Linien Bus 17 | Linz AG Linien Bus 11 | Linz AG Linien Bus 191 | Linz AG Linien Bus 192 | Linz AG Linien Bus 1 | WWT | Wilhelm WELSER GmbH Bus 1 Ringlinie | WWT | Wilhelm WELSER GmbH Bus 11 | WWT | Wilhelm WELSER GmbH Bus 618 | WWT | Wilhelm WELSER GmbH Bus 688 | Dobler GesmbH 601 Flughafenbus > blue danube airport shuttle | Postbus   Liste aller Haltestellen im Stadtraum Leonding Bahnhof Linzer Lokalbahn Untergaumberg Lokalbahn Straßfeld Bergham Am Dürrweg Rufling Straßenbahn 3 Gaumberg Larnhauserweg Haag Poststraße Meixnerkreuzung Harterfeldsiedlung Doblerholz Im Bäckerfeld Bus 19 Berg | Holzheimer Str. Turmmuseum Buchberg Michaelsbergstraße Leonding Schule Hainzenbachstraße Füchselbachstraße Paschinger Str. (F.-Karl-Weg) Limesstraße Meixnerkreuzung (Haidfeldstr.) Meixnerkreuzung (B 139) Hart Hammerlweg Schirmerstraße   Bus 17 Berg/Holzheimer Str. Hartackerstraße Sonnenhof Zaubertalstraße Aichbergstraße Buchberg Michaelsbergstraße Schule Hainzenbachstraße Bergham Hocheggerstraße Bergham Ruflinger Straße | Am Dürrweg Rufling Sportplatz Rufling Dietweg Rufling Grünburgstraße …

TONKELL

Sexualisierte Gewalt als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit Regelmäßig rufen Skandalmeldungen in den Medien über sexualisierte Gewalt Empörung und Abscheu hervor, dennoch ist sie gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Sie findet häufig im geheimen wie privaten, sprachlosen und unbewussten Raum statt. Mit ihrer künstlerischen Arbeit wollen Astrid Esslinger und Anna Rafetseder dazu beitragen ein stärkeres Bewusstsein für sexualisierte Gewalt zu schaffen, Menschen sensibilisieren Gewalt wahrzunehmen, zu handeln und sofort zu unterbinden. Anna Rafetseder arbeitet mit dem Unbewussten, das ein Speicher für Erfahrungen und Wissen ist und unsere Handlungen und Entscheidungen im täglichen Leben sehr oft bestimmt und lenkt. Astrid Esslinger zeigt Menschen in einem alltäglichen Kontext, der eine Bandbreite an Aktionen, von harmlos bis gewaltvoll, zulässt. Anna Rafetseder geb. 1966 in Linz, lebt in Oberösterreich Keramikerin bis 1998 künstlerische Projektarbeiten in Ölmalerei und Texten Programmiererin MONTAGE – Zeitschrift für differenzierte Wahrnehmung www.annarafetseder.at Astrid Esslinger lebt in Linz Arbeitsschwerpunkte: Acrylmalerei und Cut Outs Studium der Publizistik und Kunstgeschichte Seit 1989 Ausstellungen im In-und Ausland esslinger.servus.at Diese Ausstellung ist Eva Maria Rafetseder gewidmet. Termine 8. Mai | 19 Uhr Der Verein PIA – …

Capital | Niklas van Schwarzdorn

Aus der Serie „Darkness is pure, so darkness I became“ | © Niklas van Scharzdorn Capital Mit der Ausstellung Capital ermöglicht der Fotograf Niklas van Schwarzdorn einen persönlichen Eindruck hinter die Wolkenkratzer und Prachtbauten von Großstädten. Er schildert das alltägliche Leben eines Jugendlichen in einer Welt, die sich schneller verändert als je zuvor. Mit Themen wie Anonymität, Sexualität oder versteckter Schönheit gibt Niklas van Schwarzdorn die meist ungesehenen Aspekte des Großstadtlebens wieder und wirft einen tiefen Blick hinter die Kulissen einer Welt, die den meisten verborgen bleibt, indem er versucht einen kleinen Teil dieser pulsierenden Städte einzufrieren und zu konservieren. Niklas van Schwarzdorn Der 22-Jährige Fotograf beschäftigt sich in seinen Arbeiten hauptsächlich mit dem Thema Identität und lässt die Grenzen zwischen den Medien Malerei und Fotografie verschwimmen. In Linz geboren und in Leonding aufgewachsen, zieht es ihn nach Berlin, wo er an der University of Arts and Design sein Fotografie Studium beginnt. Hauptsächlich in der Modefotografie zu Hause, visualisiert er immer wieder freie Projekte und Serien, in denen er seine eigene Sichtweise wiedergibt und persönlichen …

Lesung | Gertraud Klemm

Gertraud Klemm liest am 13. Oktober, 19.00 Uhr im Rahmenprogramm der Ausstellung Hoamatland von Sarah Iris Mang & Friends in der 44er Galerie ihren Text Ziernähte und Passagen aus Aberland. Ziernähte ist ein Text über Heimat, Tracht und Trinktriebe; es ist eine Auseinandersetzung mit dem sichtbaren und unsichtbaren Machtgefüge in einer dörflichen Gemeinschaft. Aberland Elisabeth, 58, versucht würdevoll zu altern. Ihr gutbürgerliches Leben ist am ehesten charakterisiert durch das, was sie alles nicht getan hat: sie hat nicht studiert und nicht gearbeitet, sie hat ihre Kinder nicht vernachlässigt und ihren Mann nicht mit dem Künstler Jakob betrogen, sie hat der Schwiegermutter nicht die Stirn geboten und stellt noch immer nicht den Anspruch, ins Grundbuch der Jugendstilvilla eingetragen zu werden. Mit Zynismus und verhaltener Selbstreflexion beobachtet sie das Altern der Frauen um sie herum. Und sie beobachtet ihre Kinder, vor allem Franziska, 35, die zu Wutausbrüchen neigt, mit den Anforderungen der Gesellschaft an ihre Mutterrolle hadert und die theoretische Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag nicht einlösen kann. Auch sie hat ihre Visionen nicht verfolgt, …